E.I. Emotional Intelligence

Und täglich grüsst das murmeltier...?

Scheidungen in hohem Ausmass, Krieg gegen den Terror, Missbrauch in Familien, Macht der Konzerne, zweifelhafte Demokratien, Verschwörungstheorien ja oder nein?
Sind wir Menschen eigentlich so unfähig? Sind wir in der Tiefe unseres Seins brutal und machtgierig? Sind wir Tiere, deren Trieb nach Expansion dominiert? Sind Tiere eigentlich so? Oder haben wir uns von der Natur entfremdet und sind zum Krebstumor des Wirtes Erde geworden, der schon lange metastasiert?
Können wir Menschen nur das wiederholen, was wir schon immer gemacht haben? Haben wir deshalb wieder ein Imperium in der Welt, wie es schon zu Caesars Zeiten war? Es ist mir ein Anliegen und nebenbei sehr gut in die Jahreszeit passend, über ein Thema zu schreiben, das wohl nie an Aktualität verlieren wird. Emotion, Herz und Verstand - wie gelingt Integration?

 

'Jede Krankheit entsteht im Geist‘. Wie verhält sich Geist zu Verstand? Dafür müssen wir kurz die Geschichte unseres Verstandes erörtern. Er hat uns viel gebracht, er hat uns wachsen lassen, hat uns Erfindungen ermöglicht, die unser aller Leben bereichern. Gefahren wurden dadurch überwunden, wir erlangten eine gewisse Herrschaft und damit Sicherheit gegenüber Naturgewalten. Der Verstand verhalf uns, Dinge zu interpretieren und antizipieren, Unerwünschtes zu vermeiden und Erwünschtes zu erschaffen. Die menschliche Kraft und den Expansionsdrang zu festigen und unser aller Leben in Richtung Sicherheit zu navigieren! Dies entspricht völlig dem männlichen Konzept, die Welt zu steuern!

Emotion, mehr dem weiblichen Pol des Seins zugeordnet, wurde mit der Zeit zu etwas Unerwünschten sogar Bedrohlichem, da es oftmals schwer zu kontrollieren ist. Herr wurde zu herrlich, Dame zu dämlich. Es stört ganz einfach die Herrschaft des Verstandes und damit entstand ein Konflikt, dem man nur Herr wird, indem man die gesamte Bandbreite an unerwünschten Emotionen wegdrückt bzw. unterdrückt. Die Hysterie (Hystera = Gebärmutter) wurde zu einem Problem der Frauen, alles Emotionale war Frauensache, die belächelt wurde.

 

Aber es ist gerade die Emotion, nämlich das Zurückhalten dieser, die es verschliesst und entsprechend dem Gesetz der Anziehung Konfliktsituationen im Leben erzeugt. Unterdrückung führt zu Schatten und den können wir nie und niemals durch Ignoranz verhindern. Schatten ist Energie, sehr kräftige mitunter, die sich nicht durch die fadenscheinige Kontrolle des Verstandes ins Nichts verdammen lässt. Schatten, nicht in Geist integriert muss sich auf anderen Ebenen demonstrieren, er kann nicht anders. Dieser Schatten zeigt sich natürlich dann in körperlichen Problemen oder kommt von innen wie von aussen auf uns zu. Energie lässt sich nicht negieren, das kennen wir alle aus dem Physikunterricht, es lässt sich nur überführen in eine andere Form. Man nennt das in der Fachsprache Transformation.

 


Und der Gegner der Transformation ist schlicht und einfach Unterdrückung, und die resultiert aus der Angst! Und genau hier setzen die weltlichen Probleme an, hier wird die Macht demonstriert, die ihre Wurzel in der tatsächlichen Ohnmacht hat.

Und diese negierte Kraft des Schattens könnte unser aller Sein ergänzen und befruchten, mit Herzintelligenz und klarer Geisteskraft geführt. Wir sind derzeit sehr vielen Widersprüchlichkeiten ausgesetzt und gerade das Herz vermag es, diese Widersprüchlichkeiten zu einen. Wir könnten damit wundersames Erschaffen, würden wir nur die Steine von unseren unterdrückten Anteilen nehmen und diese Furcht vor dem Ungewissen überwinden.
Als Aufgabe sehe ich es, hier zu forschen und eine Ebene dafür aufzubauen. Mit alten wie neuen Konzepten unsere Bedürfnisse und „moderne“ Probleme zu lösen. Alles in der Welt kehrt wieder, auch die Hinführung zu Bewusstsein und der Wunsch nach Weiterentwicklung. Demzufolge stehen uns gerade in unserem Zeitalter nie dagewesene Möglichkeiten offen, unseren Geist weiterzuentwickeln.

Wie wäre es, wenn wir unserem Herzen wieder beide Flügel zurückgeben? Kommen wir nicht nur mit beiden Flügeln weiter? Könnten wir nicht unglaublich viel Lernen, unser aller Leben expandieren hin zu Fülle, ohne das Leben in uns unterdrücken zu müssen?

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Kommentare: 5
  • #1

    Gerdi Santer (Montag, 07 Dezember 2015 13:03)

    Du bringst es auf den Punkt. Europas Politiker als Marionetten von Wirtschaft, Hochfinanz und USA
    re-agieren "herrlich" auf die von den sog. Westmächten selbst gesäte Gewalt. Der Einzelne fühlt sich machtlos dem enormen Druck seines unerfüllten Alltags ausgeliefert. Doch in unserer Gesellschaft, die ja unser aller Spiegel ist, sind immer mehr Menschen bereit zu hinterfragen - an erster Stelle sich selbst. Jede Mehrheit hat als Minderheit begonnen. Vielleicht wird auch aus dieser angstvollen Masse eine beflügelte kritische...

  • #2

    Michéle Victor Adamski (Mittwoch, 09 Dezember 2015 19:58)

    Was für wahre Gedanken. Aber auf das Herz zu hören, haben die meisten verlernt. Ich arbeite viel mit dem Thema Intuition und Herzenssache, dennoch regiert der Kopf große Teile der Menschheit.Je mehr der Mensch besitzt und sich von der Natur, seiner Natur entfernt, desto hausgemachter werden die Probleme. Jahrhundertelang haben die Menschen gelernt, dass sie arbeiten um etwas zu besitzen, diesen Besitz zu halten, um eventuell im Alter damit inne halten zu können. Nun arbeiten die Menschen für Luxusgegenstände und wundern sich, das sie mehr und mehr unzufrieden werden.Sie haben Angst zu verlieren was sie haben. Sie haben Angst, um lauter Material und sie geben alle Verantwortung ab. Sehr viele Menschen arbeiten, um noch nicht einmal genug zu essen, geschweige denn ein vernünftiges Dach über dem Kopf zu haben.Die neue Wirtschaft hat ein altes eh schon heftiges Model verschlimmbessert. Das scheint sich zu ändern, doch geht das ein wenig zu langsam. Wir müssten ein enormes Netzwerk Gleichgesinnter aufstellen, die von eben dieser neuen Entwicklung sprechen, zeigen wie sie diese leben, erzählen und vermitteln wie sich ein Herz mit zwei Flügeln anfühlt, Überzeugungsarbeit leisten um aufzuzeigen wie schön es ist wieder bei sich selbst und in und mit sich zu sein.Und ja- stimmt, die Weiblichkeit und der Zauber der Frau müsste wieder rehabilitiert werden.Die Fähigkeiten die Frauen vor der Entwicklung machtvoller Religionen hatten, das Wissen um das Leben und die Verbundenheit mit diesem und der Natur.Es gibt ein dauerhaftes stilles Glück. Eine Art Alleinheit und stille Zufriedenheit.... Das scheint mir der Zustand zu sein, der Flügel verleiht...Es braucht nur noch riesige Flügel für die oben beschrieben angstvolle Masse...?

  • #3

    Chae Baird (Freitag, 03 Februar 2017 10:49)


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  • #4

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  • #5

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